FAQs (Häufig gestellte Fragen)

Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions)FAQs zur LifeCompanion-App

1) Änderung/Löschung meines Vertreters/Zeugen: Jederzeit möglich?

Ja, du kannst deinen Vertreter oder Zeugen jederzeit löschen und einen anderen Vertreter oder Zeugen ernennen. Dabei bekommt die gelöschte Person keine Meldung von uns darüber, sodass dich niemand fragen wird, warum du ihn oder sie als Vertreter oder Zeuge gelöscht hast. Beachte aber, dass du immer mindestens einen Vertreter und zwei Zeugen hinterlegt haben musst, damit deine letzten Nachrichten, Daten und Wünsche für deinen Vertreter zugänglich sind. Wenn du also nur die mindestens drei in LifeCompanion für die Verwalterfunktion nötigen Leute hinterlegt und jetzt jemanden gelöscht hast, musst du jemand Neuen nachmelden!

2) Änderung/Löschung meines Accounts und meiner Daten: Jederzeit möglich?

Ja, du kannst deinen Account jederzeit löschen lassen. Sende dazu eine kurze E-Mail von dem bei uns registrierten E-Mail-Account aus an unsere Mailadresse support@lifecompanion.de Ab Version 1.2.0 kannst du Deinen Account auch selbstständig löschen über den entsprechenden Button im Seitenmenü.

3) Änderung/Löschung meines Accounts und meiner Daten nach meinem Ableben: Automatisch?

Ja, wir haben kein Interesse an der Speicherung deiner Daten über die Erfüllung unserer puren Dienstleistung hinaus. Wir löschen deinen Account mit sämtlichen Daten nach sechs Monaten nach deinem in LifeCompanion gemeldeten Versterben automatisch. Dabei gilt, dass wir deine Daten nicht nur in den Papierkorb unseres Servers verschieben, wo sie ewig liegen bleiben, sondern wir löschen sie dauerhaft. Wir erstellen keine Logfiles. Zur Sicherheit, dass wirklich alle Deine letzten Nachrichten bei den Empfängern ankommen, behalten wir diese Daten für den Fall etwaiger technischer Empfangsprobleme Deiner Empfänger oder für andere Ausnahmefälle für den Zeitraum von sechs Monaten auf den von uns genutzten Servern.

Sollte (vor Version 1.2.0) Dein Tod gemeldet und bestätigt worden sein, weil Du einen schweren Unfall hattest, wegen welchem Dein Vertreter sich somit für möglicherweise stellvertretende medizinische Entscheidungen für Dich die Informationen aus den Bereichen „Patientenverfügung“ und „Vorsorgevollmacht“ verschafft hat, musst Du nach Deiner Genesung bei support@lifecompanion.de einen Antrag auf Reaktivierung des Accounts stellen oder einen neuen Account erstellen. Der gemeldete und bestätigte Todesfall kann in der App nicht durch Dich selbst rückgängig gemacht werden. Ab Version 1.2.0 wird es Deinem Vertreter auch gesondert möglich sein, einen schweren Unfall jederzeit zu melden und er wird daraufhin sofort Zugang zu Deinen Bereichen „Patientenverfügung“ und „Vorsorgevollmacht“ sowie „Organspendeausweis“ zu bekommen. Die Definition eines schweren Unfalls wird hier zugunsten des Nutzers weit ausgelegt und wird als zutreffend angenommen, wenn die Ermittlung des Patientenwillens für weitere medizinische Handlungen oder Unterlassungen aus ärztlicher Sicht angezeigt ist. Dein Smartphone wird Dich über die Anforderung der Daten durch Deinen Vertreter benachrichtigen, aber Deine Zeugen werden hier nicht extra behelligt. So wird außerdem keine wertvolle Zeit verloren, bis Deine Zeugen die Bestätigung durchführen würden.

4) Änderung meines Profilbildes möglich?

Bis zur App-Version 1.1.0 ist es ausschließlich möglich ein Profilbild zu nutzen, wenn Du Dich über Facebook auf LifeCompanion anmeldest. Eine Änderung oder Speicherung des Profilbildes unabhängig von Facebook ist bis Version 1.1.0 nicht möglich. Aufgrund der wiederholten Nachfrage unserer Nutzer ist es ab der Version 1.2.0 allen Nutzern möglich, ein Profilbild heraufzuladen, egal, ob sie Facebook nutzen oder nicht.

5) Anmeldedaten/E-Mail-Adresse bei LifeCompanion. Was ist daran so wichtig?

Wenn Du als Zeuge oder Vertreter auf LifeCompanion von einem Nutzer eingeladen wurdest, ist es wichtig, dass du dich bei der Anmeldung in LifeCompanion mit der E-Mail-Adresse anmeldest, an welche die Einladung des Nutzers an dich geschickt wurde. Ansonsten kannst du nicht Vertreter oder Zeuge des Nutzers werden, der dich eingeladen hat. Registriere dDich in solch einem Fall nochmals neu mit der E-Mail-Adresse, an die Deine Einladung geschickt wurde.

6) Datensicherheit: Wie ist sie in LifeCompanion gewährleistet?

Hosted in Germany & Cloud statt Smartphone:

Damit die Daten des Nutzers auch dann erhalten bleiben, wenn er einen Unfall erleidet, bei dem sein Mobilgerät zerstört wird, werden die Daten auf den von uns genutzten (in Deutschland ansässigem) Servern gespeichert und nicht auf seinem Mobilgerät. Den Zugriff auf die Daten durch die TomorrowBits GmbH schließen wir verbindlich per Selbstverpflichtung im zweiten Oberpunkt unserer Datenschutzerklärung aus. Die Nutzerdaten werden auf dem von uns genutzten Server verschlüsselt gespeichert und durch zahlreiche verschiedene Sicherungsmechanismen geschützt.

Darüberhinaus speichern wir – anders als viele andere IT-Unternehmen – keine Logfiles. Wenn der Nutzer also seine Daten in der App ändert oder löscht, dann sind diese auch tatsächlich von unserem Server gelöscht. Die Nutzerdaten werden also nicht einfach in einen Papierkorb verschoben und es werden ebenfalls keine näheren Informationen zur Wiederherstellung der Daten gesammelt. Nutzerdaten werden ebenso nicht für personalisierte Werbung bei uns gesammelt und ausgewertet, sondern jeder Nutzer kann dieselben, von der TomorrowBits GmbH vorausgewählten Dienstleister und Angebote in seiner App finden. Nutzerdaten werden nicht an Dritte veräußert und lediglich anonymisiert im Rahmen von Google Firebase ausgewertet. Lesen Sie dazu und zu weiterführenden Informationen zum Datenschutz auch unsere Datenschutzerklärung.

7) Insolvenzfall: Was passiert dann mit meinen Daten?

Wenn die TomorrowBits GmbH Insolvenz anmelden müsste, würde dies nicht zwingend gleichzeitig für die App LifeCompanion gelten. Es würde in diesem Falle dafür gesorgt, dass LifeCompanion an eine Organisation oder an ein Unternehmen veräußert wird, das den genannten Datenschutzmerkmalen in vollem Umfang Rechnung trägt, sodass sich für den Nutzer in Punkto Datenschutz und Sicherstellung der Dienstleistung nichts ändert. Es könnte dann jedoch eine Nutzungsgebühr vom Nutzer für weitere Nutzungen verlangt werden. Im Allgemeinen weisen wir zum Thema Datenschutz in Verbindung mit der App LifeCompanion stets darauf hin, dass Angaben des Nutzers in der App, die zum direkten Zugang Dritter zu finanziell oder persönlich relevanten Daten oder zu Vermögenswerten führen könnten, auf eigenes Risiko erfolgen, auch wenn die TomorrowBits GmbH mit bestem Wissen und Gewissen für den Datenschutz sorgt. Nutzer, die Datenschutzbedenken haben, können LifeCompanion dennoch nutzen, indem sie ihre sensiblen Daten nicht direkt in der App eingeben. Stattdessen kann dann in der App angegeben werden, an welchem Ort (zu dem der Vertreter Zugang haben sollte) der Nutzer beispielsweise Papiere abgelegt hat, auf denen diese sensiblen Daten stehen. Bis zum Tod des Nutzers weiß dann niemand außer dem Nutzer davon und selbst im unwahrscheinlichen Falle, dass seine Daten gehackt werden sollten, kann ein Hacker daraus (ohne Zugang zu den Wohnräumen des Nutzers) normalerweise keinen Profit schlagen, sodass er den Versuch vermutlich von Vorneherein unterlassen wird.

Bei emotionalen Vermächtnissen – wie etwa bei den letzten Nachrichten des Nutzers – raten wir zu gleicher Handhabung. Jedoch werden bei solch emotionalen Vermächtnissen einige Nutzer vermutlich weniger große Vorbehalte gegenüber der direkten Eingabe in die App sehen. Diesen Punkt überlässt LifeCompanion daher in besonderer Weise der persönlichen Einschätzung des Nutzers und seiner eigenen Entscheidung sowie auch hier seiner eigenen Letztverantwortung, die er prinzipiell bei sämtlichen Eingaben zur Datenübermittlung an ein (Online-) Speichermedium hat.

8) Daten in der App LifeCompanion hinterlegen: Muss ich was Wichtiges beachten?

Neben der Datenschutzvereinbarung, die Dir unter anderem zeigt, wie wenig Daten wir von Dir speichern, verwalten und auswerten, ist es wichtig, dass Du bei der Dateneingabe bei LifeCompanion folgendes beachtest:

Insbesondere im Bereich „Dokumente“ und „Ich“ in Deiner LifeCompanion-App gibt es Felder, bei denen Du theoretisch einige wichtige Zugangsdaten und Geheimzahlen direkt eingeben könntest. Wir halten es für äußerst sicher, aber wenn Du skeptisch gegenüber Onlinespeichermedien bist, gibt es eine weitere Möglichkeit: Hinterlege stattdessen Orte, an denen diese Daten zu finden sind und zu denen nur Dein von Dir in der App hinterlegte Vertreter Zugang und Kenntnis darüber hat. So kann ausgeschlossen werden, dass die Daten aus dem missbräuchlichen Gebrauch Deines Mobilgerätes durch Dritte direkt ausgespäht werden. Beispielsweise könntest du, anstatt im Feld „Tresorkombination“ direkt Deine Kombination anzugeben (z. B. 1234), einen Ort benennen, an dem dein Vertreter einen Zettel findet, auf welchem die Kombination steht.

9) Unfall/Verletzung statt Tod: Daten an Vertreter übermitteln lassen, wenn der Vorsorger in LifeCompanion noch lebt, aber schwer verletzt ist – geht das?

Wenn der Vorsorger in LifeCompanion so schwer verletzt ist, dass er selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann, ist es möglich, dass der eingesetzte Vertreter die Informationen des Nutzers aus den Feldern “Vorsorgevollmacht” und “Patientenverfügung” unter folgenden drei Voraussetzungen von LifeCompanion zur Verfügung gestellt bekommt. Dabei gilt, dass alle Voraussetzungen erfüllt sein müssen und die Entscheidung über die Verantwortbarkeit der Herausgabe bei LifeCompanion liegt:

1) Der Nutzer erlitt eine schwere Verletzung, die es für das weitere ärztliche Vorgehen notwendig macht, dass eine oder mehrere Entscheidungen für den entscheidungsunfähigen Patienten getroffen werden.

2) Der Vertreter hat den Nutzer in LifeCompanion als verstorben gemeldet und zuvor dessen engeren Bekanntenkreis und damit seine potentiellen Zeugen darüber informiert, dass er zwar nicht tot, aber schwer verletzt ist und medizinische Entscheidungen braucht, zu denen in LifeCompanion Daten hinterlegt sein könnten und dass sie den Tod aktuell NICHT in der App bestätigen sollen.

3) Eine unterzeichnete ärztliche Bestätigung über die Entscheidungsunfähigkeit des Vorsorgers mit gleichzeitiger Notwendigkeit einer Entscheidung für das weitere medizinische Vorgehen wird vom Vertreter an notfall@lifecompanion.de oder an support@lifecompanion.de geschickt und zwar mit jener Emailadresse als Absender, mit welcher der Vertreter bei LifeCompanion angemeldet ist.

Wenn der Vertreter sich entscheidet, alternativ zu dieser Vorgehensweise im Falle der schweren Verletzung des Vorsorgers dessen Tod in LifeCompanion zu melden und mindestens zwei Zeugen den Tod zu besätigen, obwohl er nicht eintraf, um so die für eine Behandlung (nach dem Willen des Vorsorgers) eventuell von ihm hinterlegten und relevanten Daten zuzugreifen, dann geschieht dies in voller Eigenverantwortung des Vertreters und der Zeugen, die den Tod des Nutzers in solch einem Falle bestätigen. Das Profil kann nach Genesung auf Anfrage unter support@lifecompanion.de wieder reaktiviert werden. Ab Version 3.0 oder 4.0 wird diese Vorgehensweise ersetzt durch die Meldung des (schweren) Unfalls durch entsprechenden Button, der erscheint, sobald man in das Profil des jeweiligen Nutzers navigiert, den man als schwer verletzt melden möchte.

10) Kostenfrei! Warum? Wie finanziert sich LifeCompanion?

LifeCompanion möchte helfen, dass man sich um den Tod immer wieder einmal in konstruktiver Weise Gedanken macht und so etwas bewusster und vielleicht sogar dankbarer für jeden Tag leben kann („memento mori“). Eine unterstützende Funktion ist hierbei das Tagebuch, das man nach dem Lebensende mit den Hinterbliebenen teilen kann. Zum anderen möchte LifeCompanion den Nutzer unterstützen, seinen Angehörigen einiges abzunehmen und zu hinterlassen und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht. Damit alle, die es für wichtig halten, (auch emotional) vorzusorgen, dies auch möglichst einfach, effizient und wann immer sie möchten, tun können, will LifeCompanion für den Nutzer seine Dienste anbieten und dabei kostenfrei bleiben.

Dies gelingt nur, wenn ausreichend hohe Downloadzahlen erreicht werden und somit rentable Kooperations-, Provisions- und/oder Werbeverträge zwischen LifeCompanion und externen Dienstleistern abgeschlossen werden können. LifeCompanion lässt keine themenfremde Werbung zu und wird nur Werbe- bzw. Kooperationspartner zulassen, die dem Nutzer Dienstleistungen oder Produkte rund um Sterben, Tod und darüber hinaus anbieten. Beispielsweise können das Anbieter von Dienstleistungen oder Produkten zu Sterbevorsorge, -begleitung und Trauerbegleitung sein. Alle im Einführungszeitraum der App hinterlegten Anbieter kommen zu Testzwecken kostenlos in den Vorzug Ihrer Werbeanzeigenschaltung bei uns. Empfehle LifeCompanion deinen Bekannten, Verwandten und Freunden weiter und ermögliche so, dass durch hohe Nutzerzahlen entsprechende Einnahmen mit Werbepartnern generiert werden können, sodass die App dauerhaft für alle kostenlos bleibt. Ansonsten wird der Nutzer in Zukunft Laufzeitpakete in einem In-App-Kauf erwerben können (etwa Nachrichtenspeicherung und -versand für 10, 20, 30 Jahre oder lebenslang).

Hilf uns, das zu verhindern!

Mit deiner Empfehlung von LifeCompanion an Freunde und Bekannte!

Du kannst uns auch mit einer Spende unterstützen!

Da LifeCompanion aber kein gemeinnütziger Verein ist, können wir keine Quittung darüber ausstellen, sodass es rechtlich als Schenkung zu betrachten wäre, wenn du was überweist. Wenn dir LifeCompanion hilft und du auch LifeCompanion finanziell helfen willst, überweise Deinen freiwilligen Beitrag oder einen kleinen Dauerauftrag (schon 1€/Monat bringt was) an:

TomorrowBits GmbH

IBAN: DE13700100800928721802

BIC: PBNKDEFF

VERWENDUNGSZWECK: Schenkung wegen LifeCompanion

BEI: Postbank München

Danke für Deine Unterstützung!

11) Letztes Posting auf Facebook in meinem Namen: Was ist das und was sind die Grundvoraussetzungen dafür?

Was das ist:

Du kannst LifeCompanion auch dazu nutzen, damit Du Dich nach Deinem Tod mit Deinen eigenen Worten von all Deinen Facebookfreunden verabschieden kannst. Dazu musst Du einen Verabschiedungstext in der LifeCompanion-App hinterlegen im Bereich „Ich“ und dann bei „Letzter Facebook-Post“. Dieses letzte Posting in Deiner Chronik auf Facebook in Deinem Namen kann nach Deinem Versterben von Deinem Vertreter ausgelöst werden. Dein Vertreter erhält den Text mit einem Hinweis in seine Zwischenablage kopiert und wird aufgefordert, das Posting in Deinem Auftrag an deine Pinnwand auf Facebook zu heften oder Deinen Text innerhalb eines Beitrages zu erwähnen, in dem du von ihm Markiert wurdest. Der Vertreter soll dabei lediglich entscheiden, ob das Posting inhaltlich vertretbar, d.h. mit den guten Sitten vereinbar ist und sodann absenden oder eben nicht absenden.

Grundvoraussetzungen:

Du musst für den letzten Facebookpost einen Facebookaccount haben. Für das Ausführen des letzten Facebookposts gelten des Weiteren die übrigen Voraussetzungen für alle postmortalen Funktionen von LifeCompanion: Dein Tod muss gemeldet, bestätigt und unwiderrufen sein in der App.

12) Login: E-Mail-Adresse wird nicht erkannt! Was tun?

Wenn deine Emailadresse beim Login trotz erfolgreicher Registrierung nicht erkannt wird, kann das daran liegen, dass du eine automatische Ausfüllfunktion Deines Smartphones bei der Eingabe Deiner E-Mail-Adresse verwendet hast. Auch bei der Nutzung einer Swipe-Tastatur kann dies dazu führen, dass die E-Mail-Adresse zwar richtig dasteht, aber nicht erkannt werden kann. Gib Deine E-Mail-Adresse bitte ganz einfach Buchstabe für Buchstabe (ggf. ausschließlich Kleinbuchstaben) über die grafische Tastatur Deines Smartphones ein. Bei andauernden technischen Problemen wende dich bitte an support@lifecompanion.de

13) Passwortschuz oder Fingerabdruck als Zusatzsicherung in LifeCompanion?

Bis zur Version 1.1.0. ist kein zusätzlicher Passwortschutz in die LifeCompanion-App eingebaut. Ab Version 1.1.0 wirst du zu Deiner Sicherheit nach Beendigung (bei iOS) bzw. Entfernen der App aus den aktiven Apps (bei Android) automatisch aus dieser ausgeloggt und musst bei jedem neuen Start der App Deine Zugangsdaten erneut eingeben bzw. den (weniger sicheren, weil auf dem Gerät gespeicherten) Facebooklogin neu durchführen. Wir empfehlen bei Bedarf zusätzliche Sicherungsmöglichkeiten, die Du im letzten Gliederungspunkt („Tipps zur größeren Datensicherheit“) innerhalb unserer Datenschutzerklärung nachlesen kannst.

14) Passwort vergessen: Was tun?

Drücke einfach auf „Passwort vergessen“ im Login-Bereich. Gib dann Deine bei Deiner Registrierung in LifeCompanion genutzte E-Mail-Adresse in das vorgesehene Feld ein. Nach Nutzung des Links, den wir Dir per E-Mail senden, kannst du Dein Passwort einfach zurücksetzen und ein neues angeben.

15) Profilbild: Änderung möglich?

Bei der App-Version 1.0 ist es ausschließlich möglich ein Profilbild zu nutzen, wenn Du Dich über Facebook bei LifeCompanion anmeldest. Aufgrund der wiederholten Nachfrage unserer Nutzer ist es ab der Version 1.1.0 auch allen anderen Nutzern möglich, ein Profilbild heraufzuladen.

16) Unfallfunktion – Was ist das?

Eine Funktion, die ermöglicht, dass besonders wichtige Felder in der App im Falle eines schweren Unfalls des Nutzers (= “Vorsorger“) sofort, d.h. ohne Bestätigung durch die Zeugen an die Vertreter ausgehändigt werden können. So können Informationen für die Ermittlung des Patientenwillen in einem medizinischen Ernstfall, in dem der Nutzer sich nicht selbst äußern kann, schnell verfügbar gemacht werden. Grundvoraussetzung ist, dass der Nutzer die Informationen zu entsprechenden Dokumenten in der App LifeCompanion hinterlegt hat. Die Informationen des Nutzers aus den Feldern “Vorsorgevollmacht”, “Patientenverfügung” und „Organspendeausweis“ können unter Einhaltung gewisser (in Punkt 4 der Datenschutzvereinbarung genannten und erläuterten) Voraussetzungen dem Vertreter des Nutzers zur automatisch Verfügung gestellt werden. Die dort genannte Vorgehensweise zur Meldung einer schweren Verletzung des Vorsorgers mittels LifeCompanion kann in einer der künftigen Versionen (voraussichtlich ab Version 3 oder 4) ersetzt werden durch die entsprechende automatische Funktion des Vertreters „Unfall melden“ o.ä. , die einen direkten Zugang eines Vertreters zu den Feldern “Vorsorgevollmacht”, “Patientenverfügung” und „Organspendeausweis“ des Vorsorgers ermöglicht. Dabei muss nicht auf eine Bestätigung der Zeugen gewartet werden. Der Vorsorger erklärt sich mit den Freigaben dieser Felder an seine(n) Vertreter nach der Meldung eines Unfalles ohne eine Prüfung durch die eingesetzten Zeugen mit der weiteren Nutzung der App als ausdrücklich einverstanden. Der Vorsorger erhält in seiner LifeCompanion-App eine Mitteilung, wenn einer seiner Vertreter seinen Unfall gemeldet hat und kann den Zugriff auf diese drei Felder durch Widerruf sperren.

17) Verlust, Zerstörung oder Schaden des Smartphones oder App-Absturz: Was passiert mit meinen hinterlegten Daten?

Die Nutzerdaten von LifeCompanion sind zu Deiner Sicherheit nur online verfügbar und nicht auf Deinem Gerät gespeichert. Das bedeutet auch, dass bei Verlust, Diebstahl oder Zerstörung deines Gerätes Deine Daten dennoch geschützt bleiben. Deine Nutzerdaten ermöglichen Dir, dass Du Dich mit einem neuen Gerät ebenso auf LifeCompanion einloggen kannst. Gleiches gilt bei Softwareproblemen, d.h. in dem Fall, dass die App zum Beispiel kurzfristig nicht mehr funktioniert, weil Du Änderungen an deinem Betriebssystem vorgenommen und beispielsweise ein Softwareupdate gemacht hast. Sobald die Probleme – entweder von Seiten LifeCompanion/TomorrowBits GmbH oder von Seiten der Betriebssystemhersteller – behoben worden sind, kannst du wie gewohnt auf Deine Daten zugreifen.

18) Vertreter oder Zeuge nutzt eine andere E-Mail-Adresse in LifeCompanion als die von mir angeschriebene: Was tun?

Wenn Dein Vertreter oder Zeuge nicht die E-Mail-Adresse bei seiner Registrierung nutzte, an welche Du die Anfrage geschickt hast, dass er Dein Vertreter oder Zeuge wird, kann er Deine Anfrage nicht beantworten in der App. Sende in diesem Fall einfach eine neue Anfrage an die von Deinem Vertreter/Zeugen in LifeCompanion genutzte E-Mail-Adresse. Dann kann er Deine Anfrage bestätigen und erscheint danach aktiv in Deinem App-Bereich „Ihr“ als Dein Zeuge oder Vertreter.

19) Vertreter in LifeCompanion: Wer ist das, was für Rechte und Pflichten gebe ich ihm in LifeCompanion?

Ein Vertreter hat die Aufgabe, im Falle Deines Todes Dein Ableben in der LifeCompanion-App zu melden. Das geht, indem er in seinem Bereich „Ihr“ in LifeCompanion zu Deinem Kurzprofil navigiert und dann den Button „Kontakt ist verstorben“ betätigt. Er sollte zuvor Deine engsten Vertrauten darüber persönlich informieren, zu denen Deine in der App angelegten Zeugen vermutlich zählen werden. Nach der Meldung Deines Todes in der App durch Deinen Vertreter werden wir Deine Zeugen per Email und in der App um eine Prüfung und Bestätigung in LifeCompanion bitten. Nach der Bestätigung erhält der Vertreter Zugang zu Deinen hinterlassenen Informationen. Er kann beispielsweise Deine letzten Wünsche sowie wichtige anderweitige Infos von Dir lesen oder Deinen letzten Facebookpost prüfen und in Deinem Namen absenden. Wähle den Vertreter also mit Bedacht aus Deinen engsten Vertrauten. Achtung: Für die Vertreterwahl und mögliche Konsequenzen oder gar Missbräuche daraus durch deinen Vertreter bist du selbst verantwortlich! Außerdem wird der Vertreter gebeten, Deine letzten Nachrichten zu versenden. Er kann dabei weder den Inhalt, noch die Empfänger Deiner Nachrichten einsehen, sondern erhält lediglich eine Bestätigung darüber, wie viele Nachrichten er für Dich verschickt hat.

20) Verwaltungsfunktion meiner letzten Daten, Nachrichten, Wünsche in LifeCompanion: Wie funktioniert sie?

Du hinterlegst in der App diverse Daten, Wünsche, Nachrichten und Informationen zu Vorsorgeunterlagen. Wenn Du eines Tages sterben solltest, meldet einer oder mehrere von Dir ausgewählte vertrauenswürdige Vertreter in LifeCompanion Deinen Tod und Deine von Dir ausgewählten Zeugen sind dazu da, um zu prüfen, ob die Todesmeldung wahr ist. Sie bestätigen oder widerrufen dann Deinen Tod in der App. Wenn Sie den Todesfall bestätigen, erhalten alle Deine Vertreter Lesezugriff auf die Bereiche „Ich“ sowie „Dokumente“ in der App. Ein Vertreter kann dann für Hinterbliebene wichtige Daten erfahren und auch Deine letzten Nachrichten für Dich absenden, ohne jedoch Empfänger oder Inhalt deiner Nachrichten lesen zu können. Du kannst auch einen letzten Facebookpost hinterlegen. Für den Fall Deines Todes kann Dein Vertreter diesen dann auf moralische Vertretbarkeit prüfen und in Deinem Namen für Dich posten. So kannst du dich auch von allen Facebookfreunden verabschieden!

21) Vorsorger in LifeCompanion: Wer ist damit gemeint?

Das ist die Bezeichnung für Dich, die wir neben dem Ausdruck „Nutzer“ oder „user“ (engl.) teilweise in der App verwenden. Wenn Du LifeCompanion nutzt, sorgst Du in vielfältiger Weise für Deine Liebsten und für Dich für den Fall eines Unfalls oder Deines Todes vor. Daher der Begriff Vorsorger.

22) Widerrufsfrist bei Todesmeldung?

Wenn ein Nutzer als tot gemeldet wurde vom Vertreter, dann müssen innerhalb von 48 Stunden mindestens zwei der Zeugen des Nutzers dessen Tod in der App bestätigen. Ansonsten wird der standardmäßige Nutzerstatus (lebendig) wiederhergestellt. Zudem hat der als verstorben gemeldete Nutzer für den Fall, dass er fälschlicherweise als verstorben gemeldet wurde, die Möglichkeit, dieser Meldung zu widersprechen, insofern nicht die Mindestanzahl seiner Vertrauten (= mindestens 1 Vertreter + 2 Zeugen) ihn verbindlich als verstorben erklärt hat.

23) Zeuge in LifeCompanion: Wer ist das, was für Rechte und Pflichten gebe ich ihm in LifeCompanion?

Ein Zeuge wird im Falle Deines Todes vom Vertreter darüber benachrichtigt. Der Zeuge soll sich anderweitig von der Richtigkeit dieser Meldung informieren und Deinen Tod in LifeCompanion bestätigen. Er bekommt nach deinem Versterben keinen Zugriff auf irgendwelche Daten, die du in der App hinterlegt hast. Erst, wenn mindestens zwei Deiner Zeugen die Meldung eines Deiner Vertreter bezüglich Deines Todes bestätigt haben, kann der Vertreter, der Deinen Tod meldete, die hinterlegten Daten für Dich verwalten und beispielsweise Deinen letzten Facebookpost überprüfen und in Deinem Namen posten.

24) Zu wenige Zeugen in LifeCompanion: Kommt der Vertreter noch an die Daten?

Wenn Du neben dem (mindestens einen) notwendigen Vertreter weniger als zwei bestätigte Zeugen in LifeCompanion hast, kann dein Vertreter im Falle Deines Todes nicht Deinen Tod über den Button in der App melden. Der Vertreter kann ohne die beiden Zeugen lediglich einen schweren Unfall in der App melden, sodass er lediglich Zugang zu den Einträgen bei „Patientenverfügung“ und „Vorsorgevollmacht“ sowie „Organspendeausweis“ erhält und zwar nur solange, bis Du dem widersprechen solltest (wenn Du Willens und in der Lage dazu bist). Die letztgenannte Funktion ist erst ab einer der künftigen Versionen (voraussichtlich V3 oder V4) verfügbar. Falls Dein Vertreter nach Deinem Tod an die von Dir hinterlegten Daten rankommen will, obwohl Du noch nicht die mindestens zwei Vertreter angelegt hast oder diese noch nicht ihre Ernennung zum Zeugen akzeptiert haben, muss Dein Vertreter einen Todesnachweis von jener Emailadresse aus an uns senden (an notfall@lifecompanion.de oder an support@lifecompanion.de), mit der er bei LifeCompanion registriert ist. Zudem müssen Dein Name und Dein Alter in der App mit dem der Sterbeurkunde übereinstimmen. Siehe zu dieser Thematik auch Punkt 9 dieser FAQs.